Das Rotationsprinzip
Der häufigste Grund, einen Tanzkurs nicht zu buchen, ist der fehlende Partner. Single-Kurse lösen das über Rotation: die Gruppe wechselt in festen Abständen durch, sodass jede Person mit verschiedenen Partnern tanzt. Der Tanzlehrer steuert das, Sie müssen niemanden ansprechen.
Das hat einen Nebeneffekt, den viele erst im Kurs bemerken. Jede Führung fühlt sich anders an, und wer mit zehn verschiedenen Partnern getanzt hat, kann den Schritt danach besser als jemand, der ihn nur mit einer Person geübt hat.
Was unterrichtet wird
Inhaltlich ist ein Single-Grundkurs derselbe Kurs wie der Paarkurs. Dieselben Tänze, dieselben Grundschritte, dasselbe Tempo. Der Unterschied liegt nur in der Zusammensetzung der Gruppe. Auch Discofox, Salsa und Bachata werden in Single-Kursen angeboten.
Wenn die Gruppe ungleich besetzt ist
Es kommt vor, dass mehr Personen einer Rolle angemeldet sind. Tanzschulen arbeiten dann mit kurzen Pausen im Wechsel oder der Tanzlehrer tanzt mit. Das ist normaler Kursbetrieb und kein Grund, nicht anzufangen. Wie die Schule es handhabt, erfahren Sie im Vorgespräch.
Ein Wort zur Erwartung: Single-Kurs heißt Kurs ohne Partner, nicht Kennenlernabend. Der Fokus liegt auf dem Tanzen. Dass daraus Bekanntschaften entstehen, kommt vor, ist aber nicht der Zweck.