Wann Sie anfangen sollten
Als Faustregel nennen Tanzschulen acht bis zwölf Wochen vor der Hochzeit. In diesem Zeitraum lässt sich ein Eröffnungstanz aufbauen, ohne dass es hektisch wird. Wer früher anfängt, verliert nichts: das Gelernte setzt sich, und für eine eigene Choreografie ist Luft.
Bleiben nur noch vier Wochen, ist das kein Ausschlussgrund. Dann führt der Weg über einen Crashkurs von drei bis vier Abenden mit je etwa 90 Minuten. Das Ergebnis ist ein sicherer Grundschritt und eine kleine Figurenfolge, keine Show. Für den Moment auf der Tanzfläche reicht das.
Wie viele Stunden es braucht
Ab ungefähr acht Unterrichtsstunden beherrschen die meisten Paare mehr als eine oder zwei Figuren sicher. Reine Grundlagen sind auch in kürzeren Formaten machbar. Die verbreitete Angst, zu spät dran zu sein, trifft also seltener zu als gedacht.
Was mehr bringt als eine zusätzliche Stunde: in den letzten drei bis vier Wochen zwei bis drei Mal pro Woche kurz zu zweit üben. Zehn Minuten im Wohnzimmer wirken stärker als ein einzelner langer Termin kurz vor dem Fest.
Die Formate
Der Crashkurs deckt drei bis vier Abende ab. Der Wochenendkurs bündelt dasselbe auf zwei Tage, meist Samstag und Sonntag. Der mehrwöchige Kurs läuft wie ein normaler Grundkurs über sechs bis acht Termine und gibt am meisten Sicherheit. Eine Choreografie auf ein eigenes Lied wird in Privatstunden erarbeitet, oft ergänzend zum Gruppenkurs.